Neue Funktionen für Microsoft Teams

Microsoft hat in den vergangenen Monaten für sein Kommunikationstool für Unternehmen und Lehre eine Vielzahl von neuen Funktionen implementiert, beispielsweise eine neue Besprechungserfahrung mit dem „Together Mode“, die Erweiterung von Videokonferenzen mit bis zu 49 Teilnehmern im Bild oder die Integration von Microsoft Lists. Ein Ende ist aber noch nicht in Sicht. Der Softwarekonzern hat seine virtuelle Konferenz Ignite 2020 dazu genutzt, weitere Neuerungen für Microsoft Teams anzukündigen, die wohl auch noch in diesem Jahr ausgeliefert werden.

So erhält der neue „Together Mode“ weitere Hintergründe, die es einem Nutzer erlauben die Teilnehmer in einer Videokonferenz in einem virtuellen Raum zu platzieren. Aktuell befindet sich der Modus in einer öffentlichen Preview und erlaubt nur einen Hintergrund, der einem Hörsaal nachempfunden ist.

Die Veröffentlichung der Funktion „Breakout Rooms“ wird jetzt im Oktober erfolgen. Diese Funktion, mit der sich die Teilnehmer eines Teams-Meetings in kleinere Gruppe aufteilen und beispielsweise themenbezogen weiterarbeiten können, wird schon länger von dem Bereich digitale Fort- und Weiterbildung erwartet. Die Funktion „Meeting Recaps“ ist dagegen erst für das Jahresende vorgesehen. „Meeting Recaps“ ermöglicht es ein Teams-Meeting vollständig aufzuzeichnen, inklusive Chats und geteilter Dateien, und nachträglich aus dem Besprechungs-Chat oder über einen Link in dem Outlook-Kalender aufzurufen.

Zudem werden wohl diverse Funktionen, die den Teilnehmern bisher nur in einer Konferenzsituation zur Verfügung stehen, künftig auch in den privaten Chats und Telefonaten anwendbar sein. Dazu zählen die Aufnahmefunktion, Untertitel und die Transkription von gesprochenem Text. Das Transferieren von 1:1 Gesprächen vom Mobiltelefon zum Desktop und umgekehrt soll dann ebenfalls möglich werden.

Die Ankündigungen betreffen aber nicht nur den Desktop Client von Microsoft Teams. Auch für das Surface Hub und für Teams Room für Windows wurden einige Neuerungen in Aussicht gestellt. Kameras, die die Anzahl der Teilnehmer erkennen können, sollen automatisch Kapazitätswarnungen in einem Teams Room für Windows ermöglichen; zudem soll Teams Room für Windows auch eine Integration des Sprachassistenten Cortana bekommen. Proximity Join ist dagegen ein neues Feature für das Surface Hub, mit dem ein automatisches Beitreten in eine geplante Besprechung ermöglicht wird, ohne dabei via Touch mit dem Hub zu interagieren.

Source: Microsoft

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